Kriminalität
Drei Patienten mit gepanschten Krebsmitteln behandelt

Mainz (dpa/lrs) - Drei Krebspatienten einer Praxis im Kreis Ahrweiler haben laut dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium gepanschte Medikamente aus einer Apotheke in Nordrhein-Westfalen erhalten. Andere Arztpraxen oder Kliniken in Rheinland-Pfalz seien nicht von dem Skandal betroffen, teilte Ministeriumssprecherin Stefanie Schneider am Dienstag mit.

Dienstag, 22.08.2017, 12:08 Uhr

Der Apotheker soll in etwa 62 000 Fällen Mittel für die Chemotherapie und andere Arzneien stark verdünnt und Krankenkassen so um mehrere Millionen Euro betrogen haben. Der Mann aus Bottrop sitzt in Untersuchungshaft. Die drei betroffenen Patienten im Norden von Rheinland-Pfalz seien in ihrer Arztpraxis untersucht worden, sagte Schneider . Es gehe ihnen gut. Zuvor hatten «Rhein-Zeitung» und SWR darüber berichtet.

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