Umwelt
Gülle vergiftet Neyetalsperre: Landwirt bestreitet Schuld

Hagen (dpa/lnw) - Im Prozess um den Gülleskandal in der Neyetalsperre im Oberbergischen Kreis hat der angeklagte Landwirt die Verantwortung für die Umweltschäden zurückgewiesen. Bei der Öffnung eines Güllesilos auf seinem Hof müsse es sich um einen Anschlag gehandelt haben, ließ er am Dienstag beim Prozessauftakt vor dem Landgericht Hagen seinen Anwalt erklären. Er habe viele Neider gehabt, die ihm etwas Schlechtes wollten. Im März 2015 hatten mehr als 1600 Kubikmeter illegal eingeleiteter Gülle das Gewässer so stark vergiftet, dass große Teile der Fisch- und Pflanzenwelt abstarben.

Dienstag, 12.09.2017, 11:09 Uhr

Die Neyetalsperre.
Die Neyetalsperre. Foto: Alex Talash
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