Energie
Singers Hedgefonds Elliott baut Einfluss bei Uniper aus

Düsseldorf (dpa) - Der aktivistische Investor Paul Singer mischt sich immer stärker in den Übernahmekampf um den Kraftwerksbetreiber Uniper ein. Der umstrittene Milliardär hat sich mit seinem Hedgefonds Elliott inzwischen Zugriff auf 7,38 Prozent der Uniper-Aktien gesichert, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung vom Dienstag hervorgeht. Zuvor hatte er noch eine Beteiligung von 5,32 Prozent gemeldet. Die Uniper-Aktie reagierte positiv auf die Neuigkeiten.

Dienstag, 19.12.2017, 13:12 Uhr

Singer und Elliott sind bekannt dafür, sich bei Übernahmekandidaten einzukaufen, um einen besseren Preis herauszuschlagen, wie zuletzt beim Pharmakonzern Stada.

Eigentlich will der finnische Versorger Fortum Uniper übernehmen und hat sich im Grundsatz bereits mit Uniper-Großaktionär Eon auf den Kauf von dessen 47-Prozent-Beteiligung geeinigt. Uniper selbst lehnt das Angebot aus finanziellen und strategischen Gründen ab. Fortum hatte mehrfach betont, das Angebot von insgesamt 22 Euro je Aktie inklusive Dividende nicht erhöhen zu wollen. Die Finnen hatten zudem mitgeteilt, sich auch mit dem Eon-Anteil begnügen zu können. Die Aktie notiert jedoch seit längerer Zeit über den gebotenen 22 Euro.

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