Kirche
Kirchen rufen an Heiligabend zur Hilfe für Bedürftige auf

Düsseldorf/Köln (dpa/lnw) - Die Vertreter der christlichen Kirchen in Nordrhein-Westfalen rufen zu Heiligabend heute zur Hilfe für Bedürftige in Deutschland und der Welt auf. Der Präses der Evangelischen Landeskirche im Rheinland, Manfred Rekowski, mahnte, sich an Weihnachten auf das Wesentliche zu besinnen. «Ich selbst kann mit Weihnachten, dem Original, und dem, was hinzugekommen ist, gut leben.» Dennoch täte dem Fest zwischen Konzerten, Betriebsfeiern, Gemütlichkeit und Geschenkeinkauf eine Entfesselung gut, erklärte Rekowski in seiner Botschaft. «Wenn es tatsächlich gelänge - wenigstens für ein paar Augenblicke - Weihnachten von alldem zu bereinigen, was sich im Laufe der Zeit damit verbunden hat, wäre schon etwas gewonnen.»

Sonntag, 24.12.2017, 00:12 Uhr

Manfred Rekowski, der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Manfred Rekowski, der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Foto: Bernd Thissen

In zahlreichen Gottesdiensten feiern die Christen am Sonntag den Heiligabend . Rekowski will am Nachmittag in der Johanneskirche in Düsseldorf sprechen. Die rund 700 Kirchengemeinden im Rheinland hatte er aufgefordert, bei den Kollekten für ein Bewässerungsprojekt des Hilfswerks «Brot für die Welt» in Malawi zu spenden.

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hatte im Vorfeld eine Aktion auf Bundesebene für Menschen ohne feste Wohnung angeregt. «Dies geht nur durch Beteiligung aller politischen Ebenen, der Bau- und Wohnungswirtschaft, Wohlfahrtsverbänden und der Betroffenen.» Woelki verwies darauf, dass die Zahl der Betroffenen in den vergangenen zwei Jahren deutlich gestiegen sei.

Woelki predigt um 24.00 Uhr bei der Christmette im Kölner Dom. Auch in Paderborn, Münster, Aachen und Essen sprechen die Bischöfe in Festgottesdiensten.

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