Prozesse
Rentner erstickt: Urteil in Raubmord-Prozess erwartet

Seinen Kopf umwickelten seine Peiniger mit Klebeband. Durch die winzigen Löcher bekam der 79-Jährige nicht genug Luft. Er starb nach qualvollem Todeskampf. An diesem Mittwoch will das Krefelder Landgericht das Urteil gegen seine mutmaßlichen Mörder verkünden.

Mittwoch, 10.01.2018, 02:01 Uhr

Eine Justitia-Büste an der Fassade am Landgericht in Krefeld.
Eine Justitia-Büste an der Fassade am Landgericht in Krefeld. Foto: Ina Fassbender

Krefeld (dpa/lnw) - Nach dem mutmaßlichen Raubmord an einem Rentner in Krefeld will das dortige Landgericht am heutigen Mittwoch das Urteil verkünden. Die  Staatsanwaltschaft hatte für drei der fünf Angeklagten lebenslange Haft wegen Mordes gefordert.

Seit Mitte Juli 2017 müssen sich in dem Verfahren vier Männer und eine Frau verantworten. Sie sollen den 79-Jährigen im Oktober 2016 in dessen Krefelder Wohnung überfallen und ausgeraubt haben. Der Rentner war qualvoll erstickt, weil seine Peiniger seinen Kopf mit Klebeband umwickelt hatten.

Die Angeklagten sollen in seiner Wohnung Reichtümer vermutet haben, dabei hatte der Krefelder mit seiner mageren Rente nicht einmal die Stromrechnung zahlen können. Die Verteidiger haben deutlich mildere Strafen beantragt und die tat als Raub mit Todesfolge gewertet.

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