Unfälle
Aufräumarbeiten nach Hochwasser ziehen sich hin

Köln (dpa/lnw) - Das Hochwasser auf dem Rhein zieht sich zurück, die Nachwehen der Flut bleiben aber spürbar. In Köln war die Müllabfuhr auch am Donnerstag mit Aufräumarbeiten am Ufer des Flusses beschäftigt - Mitarbeiter sammelten angeschwemmten Unrat ein, etwa Holz, Reisig und Abfall. «Da können auch schonmal größere Sachen dabei sein, etwa ein Baumstamm oder ein Fahrrad», sagte ein Sprecher der Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB). Das betreffe aber erfahrungsgemäß vor allem Flächen, an die man bislang noch nicht herankomme. Die AWB rechnen damit, rund zwei Wochen mit den Folgen des Hochwassers beschäftigt zu sein - sofern es nicht irgendwann wieder ansteigt.

Donnerstag, 11.01.2018, 12:01 Uhr

Mitarbeiter der Stadt schieben in Köln Treibgut zusammen.
Mitarbeiter der Stadt schieben in Köln Treibgut zusammen. Foto: Oliver Berg

Am Donnerstagmorgen fiel der Pegelstand in Köln auf 7,29 Meter. Ab einer Marke von 4,50 Metern sprechen Fachleute in der Millionenstadt von Hochwasser. Nach Regenfällen und Schneeschmelze war der Rhein zuletzt auf fast 8,80 Meter angeschwollen, die Schifffahrt musste zeitweise eingestellt werden. Große Überflutungen von Wohngebieten gab es nicht. Experten rechnen mit einer weiteren Entspannung der Lage.

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