Banken
Panzerknacker schlagen wieder häufiger zu

Eitorf, Langenfeld, Düsseldorf und Kleve - nur einige der mehr als 60 Orte, an denen moderne Panzerknacker 2018 zugeschlagen haben. Die Zahl der versuchten und erfolgreichen Geldautomaten-Sprengungen ist im Vergleich zum vergangenen Jahr gestiegen.

Sonntag, 12.08.2018, 09:52 Uhr

Blick auf den zerstörten Geldautomaten einer Sparkassenfiliale Sachsen-Anhalt.
Blick auf den zerstörten Geldautomaten einer Sparkassenfiliale Sachsen-Anhalt. Foto: Matthias Bein

Düsseldorf (dpa) - Nach einem Rückgang im vergangenen Jahr haben Kriminelle im ersten Halbjahr wieder häufiger Geldautomaten in die Luft gejagt. Dem Landeskriminalamt (LKA) wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 55 Fälle gemeldet, im ersten Halbjahr 2017 waren es 51. Auch bundesweit nahm die Zahl zu auf 187 Fälle nach etwa 140 Attacken in der ersten Jahreshälfte 2017. Das BKA geht angesichts der Daten von normalen Schwankungen aus. Allerdings rechnet die Behörde damit, dass der Trend grundsätzlich eher nach oben geht.

«Es scheint für Straftäter ein sehr attraktives Betätigungsfeld zu sein», sagte eine BKA-Sprecherin. In den meisten Fällen gehen die Bankräuber allerdings leer aus: In 80 Fällen erbeuteten Täter im ersten Halbjahr in Deutschland durch die Sprengung Geld, 107 Mal blieb es bei dem Versuch. Nordrhein-Westfalen haben die Kriminellen bei ihren Beutezügen nach wie vor am stärksten im Visier.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5968640?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Das perfekte Dinner: Nachtisch-Fluch mit Happy End
V.l.: Filippi, Eduardo „Eddi“, Hanni, Gastgeberin Eva und Claus
Nachrichten-Ticker