Denkmäler
Finanzierung steht: Gasometer Oberhausen kann saniert werden

Oberhausen (dpa/lnw) - Die Finanzierung der dringend notwendigen Sanierung des Gasometers Oberhausen steht. Am Donnerstag bewilligte das Land Nordrhein-Westfalen eine Förderung von 2,5 Millionen Euro, um das Industriedenkmal langfristig zu erhalten. Weitere 7,25 Millionen Euro hatte der Bund für die Instandsetzung bereits zugesagt. Die restlichen Mittel für die insgesamt 14,5 Millionen Euro teure Baumaßnahme tragen der Gasometer selbst und der Regionalverband Ruhr.

Donnerstag, 30.08.2018, 16:22 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 30.08.2018, 16:16 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 30.08.2018, 16:22 Uhr
Der Gasometer am Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen.
Der Gasometer am Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen. Foto: Matthias Balk

Mit seinen fast 90 Jahren leide das Wahrzeichen des Ruhrgebiets unter altersgemäßen Problemen, sagte ein Sprecher. An der Außenhaut nage der Rost, die Decke brauche einen neuen Anstrich. Auch wenn das die Standfestigkeit nicht gefährde, sei eine Sanierung dringend notwendig. Voraussichtlich im Jahr 2020 soll die Außenhaut daher sandgestrahlt und ein neuer Korrosionsschutz angebracht werden.

Für die Sanierung muss der Gasometer, in dem wechselnde Ausstellungen stattfinden, rund ein Jahr lang geschlossen bleiben. Noch bis Ende des Jahres ist in dem Industriedenkmal die Schau «Der Berg ruft» zu sehen. Thema ist die Faszination der Berge auf die Menschen.

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