Energie
RWE lehnt Kohleausstieg bis 2038 ab

Essen (dpa) - Der Energiekonzern RWE hat den durch einen Medienbericht ins Spiel gebrachten Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2038 als «nicht akzeptabel» abgelehnt. Für eine erfolgreiche Energiewende müssten Versorgungssicherheit, bezahlbare Strompreise und Klimaschutz sowie die Auswirkungen auf die betroffenen Regionen und die Beschäftigten in Einklang gebracht werden, teilte RWE am Samstag in Essen mit. Das Ende der Kohleverstromung hänge auch vom schnellen und konsequenten Ausbau der Netze und der erneuerbaren Energien ab. Die Kohlekommission in Berlin müsse dafür ein schlüssiges Gesamtkonzept vorlegen.

Samstag, 15.09.2018, 17:42 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 15.09.2018, 17:34 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 15.09.2018, 17:42 Uhr
Ein Räumpanzer und ein Wasserwerfer der Polizei stehen einsatzbereit am Rand des Tagebau Hambach.
Ein Räumpanzer und ein Wasserwerfer der Polizei stehen einsatzbereit am Rand des Tagebau Hambach. Foto: Henning Kaiser

Der «Spiegel» hatte berichtet, dass Bahn-Vorstand Ronald Pofalla, einer der vier Vorsitzenden der Kommission, einen Kompromiss vorgelegt habe. Demnach sollen die letzten Kohlekraftwerke zwischen 2035 und 2038 geschlossen werden. Umweltschützer kämpfen derzeit erbittert gegen die von RWE im Hambacher Forst geplanten Rodungen. RWE will dort weiter Braunkohle abbauen.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6052668?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Ein Zoo-Künstler unter Geiern
Prof. Ulrich Martini unter Geiern: Mit den lebensgroßen Nachbildungen der Aasfresser hat der frühere Fachhochschul-Dozent den Eingangsbereich zum Geier-Restaurant an der Großvogelvoliere des Allwetterzoos originell gestaltet.
Nachrichten-Ticker