Vermisstensuche in Heek
Suche erfolglos: Junge Mutter bleibt verschwunden

Münster/Heek -

Die wochenlange Suche nach einer mutmaßlich getöteten jungen Mutter in Heek hat bislang keinen Fund ergeben. Ermittler haben mit einem Leichenspürhund ein Gewässer in der Gemeinde am Donnerstag abgesucht ohne einen Fund zu machen, wie die Staatsanwaltschaft Münster mitteilte. 

Freitag, 28.09.2018, 15:17 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 28.09.2018, 13:09 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 28.09.2018, 15:17 Uhr
Vermisstensuche in Heek: Suche erfolglos: Junge Mutter bleibt verschwunden
Drei Runden drehen Hundeführer Stefan Meier und Ralph Busse von der Diensthundeschule Schloss Holte-Stukenbrock mit dem Boot auf dem Teich. Spürhund Lissy schlägt nicht an. Foto: Christian Bödding

Auch ein Zeugenaufruf habe bislang keine Hinweise gebracht. Die 23-jährige Mutter dreier Kinder wird seit dem 11. August vermisst. Ihr Mann wird verdächtigt, die Frau umgebracht zu haben. Der 31-jährige Russe sitzt seit Sonntag (23. September) - wie die WN berichteten - in Untersuchungshaft.

Er schweigt zu den Vorwürfen. Bereits am 8. August hatte der Verdächtige die Kinder zu einer Bekannten gebracht. Als Begründung gab er an, dass seine Frau ihre Wohnung in Heek verlassen habe. Drei Tage später meldete die Bekannte die Mutter als vermisst.

Anhaltspunkte für Gewaltverbrechen

Es sei «sehr ungewöhnlich» für eine junge Mutter, ihre drei Kinder unversorgt zu verlassen, erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Die Ermittler seien zudem auf zurückgelassene Dokumente der Frau - auch sie ist Russin - und Hinweise auf einen möglichen Streit gestoßen.

Dies alles seien Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen. Der Ehemann wird des Totschlags verdächtigt. Die Kinder im Alter zwischen drei Monaten und sieben Jahren seien versorgt, sagte Botzenhardt ohne Details zu nennen.

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