Auszeichnungen
Fotokünstler Andreas Gursky erhält rheinischen Kulturpreis

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Fotokünstler Andreas Gursky (63) erhält den mit 30 000 Euro dotierten Großen Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland. Die großformatigen Arbeiten des in Düsseldorf lebenden Künstlers werden in Museen auf der ganzen Welt gezeigt und erzielen auf dem Kunstmarkt hohe Preise. «Andreas Gursky schafft es mit seinen imposanten Großformaten, den Betrachtenden zu überwältigen und staunen zu lassen», begründete der Kuratoriumsvorsitzende Michael Breuer am Dienstag in Düsseldorf die Entscheidung. Die Auszeichnung gehört zu den höchstdotierten deutschen Kulturpreisen.

Dienstag, 09.10.2018, 11:52 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 09.10.2018, 11:44 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 09.10.2018, 11:52 Uhr
Der Künstler Andreas Gursky steht vor seinem Werk " Lehmbruck I ".
Der Künstler Andreas Gursky steht vor seinem Werk " Lehmbruck I ". Foto: Uli Deck

Gurskys oft monumentale Arbeiten behandeln Themen wie Globalisierung, Konsumterror oder Turbokapitalismus. Durch Bildbearbeitung entstehen detailreiche Collagen, etwa vom Rhein oder von gigantischen Hausfassaden und Geschäften. «Die Perfektion, die er dabei aufbringt, zeichnet seine Fotokunst aus», heißt es in der Begründung. Gursky studierte in den 1980er Jahren an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Bernd und Hilla Becher und war dort später selbst Professor für Freie Kunst. Derzeit nimmt er eine Auszeit von Lehre und Ausstellungsbetrieb.

Der Preis der rheinischen Sparkassen-Kulturstiftung wird an Künstler oder Einrichtungen vergeben, die das kulturelle Leben im Rheinland stark bereichern. Unter den bisherigen Preisträgern sind der Regisseur Wim Wenders, BAP-Musiker Wolfgang Niedecken, die Fotografin Hilla Becher und der Bildhauer Tony Cragg.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6110984?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Wenn‘s im Nachbargarten krabbelt
Wenn sich die Eichenprozessionsspinner in Nachbars Garten angesiedelt haben, muss das hingenommen werden – der Nachbar ist schließlich nicht Schuld daran, dass die Tiere seinen Baum befallen.
Nachrichten-Ticker