Verkehr
Ortsumgehung bei Bad Oeynhausen vor Fertigstellung

Bad Oeynhausen (dpa/lnw) - Nach jahrelanger Planungs- und Bauzeit wird die Nordumgehung der Autobahn 30 bei Bad Oeynhausen im Dezember für den Verkehr freigegeben. Das teilte Straßen.NRW am Dienstag mit. Damit wird der Kurort von Durchgangsverkehr und Unfällen entlastet und die Reisezeit auf der wichtigen West-Ost-Achse für das nördliche Westfalen, das südwestlichen Niedersachsen und die Niederlande spürbar verkürzt.

Dienstag, 23.10.2018, 14:33 Uhr aktualisiert: 23.10.2018, 14:42 Uhr

Derzeit endet die A30 direkt in Bad Oeynhausen und wird dort zur B61. Der Verkehr zwischen A30 und A2 quält sich im Stop-and-Go-Verkehr durch den Kurort, mit bis zu 50 000 Fahrzeugen pro Tag. Auf der Strecke hat es laut Straßen.NRW in den vergangenen acht Jahren mehr als 1600 Mal gekracht. Mit der neuen Nordumgehung soll der Durchgangsverkehr in Bad Oeynhausen halbiert werden.

Die Eröffnung der Nordumgehung mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) und dem Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann ist für den 6. Dezember vorgesehen. Mit den Bauarbeiten für das 221 Millionen Euro teuere und 9,5 Kilometer lange Projekt wurde vor zehn Jahren begonnen. Unter anderem wurden vier Anschlussstellen, 26 Brücken, 450 Meter Tunnel und 120 Hektar Ausgleichsflächen fertiggestellt.

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