Justiz
Minister: Unternehmen kaum gerüstet gegen Hackerangriffe

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (CDU) fordert die Unternehmen zu mehr Eigenvorsorge im Kampf gegen Hacker-Angriffe auf. Trotz enormer Schäden durch Cyberangriffe seien nur wenige Betriebe ausreichend geschützt, sagte Biesenbach der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Freitag, 02.11.2018, 07:12 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 02.11.2018, 06:58 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 02.11.2018, 07:12 Uhr
Justizminister Peter Biesenbach (CDU) spricht im Landtag.
Justizminister Peter Biesenbach (CDU) spricht im Landtag. Foto: Federico Gambarini

Dabei mache Cyberkriminalität einen wachsenden Anteil der Wirtschaftskriminalität aus. Laut Studie des IT-Branchenverbands Bitkom liegt der volkswirtschaftliche Gesamtschaden für Deutschland bei etwa 55 Milliarden Euro - Tendenz steigend.

Im Internet habe sich inzwischen «eine Servicewirtschaft für Kriminelle» entwickelt, die vor allem organisierte Verbrecher nutzen, warnte Biesenbach . Angesichts dessen reiche es nicht mehr aus, «Unternehmensgeheimnisse in den Panzerschrank einzuschließen». Auch die IT-Infrastruktur der Unternehmen müsse endlich fit gemacht werden, um Wirtschaftsspionage und «digitalen Bankraub» abzuwehren. Die zentrale Ansprechstelle Cybercrime NRW (ZAC) bei der Staatsanwaltschaft Köln stehe Unternehmen beratend zur Seite.

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