Energie
Laschet trifft Braunkohlegegner in Erkelenz

Erkelenz (dpa/lnw) - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat zwei Dörfer besucht, die dem Braunkohlen-Tagebau Garzweiler II weichen sollen. Bei einem Zusammentreffen mit Braunkohlegegnern bekräftigte der Unionspolitiker am Samstag die Notwendigkeit, bei einer Entscheidung über den geplanten Ausstieg aus der Braunkohle auch die Bedürfnisse der Industrie nach jederzeit verfügbarem und bezahlbarem Strom im Blick zu behalten. Ziel müsse es sein, Industriearbeitsplätze zu erhalten und trotzdem das Klimaziel zu erreichen. Die energieintensiven Industrien in NRW beschäftigten nach früheren Angaben des Ministerpräsidenten mehr als 250 000 Menschen.

Samstag, 10.11.2018, 15:02 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 10.11.2018, 14:55 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 10.11.2018, 15:02 Uhr
Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (CDU), spricht im Braunkohlerevier.
Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (CDU), spricht im Braunkohlerevier. Foto: Henning Kaiser

In den beiden von Laschet besuchten Erkelenzer Ortsteilen Kuckum und Keyenberg sollen die Menschen ihre Heimat für den Braunkohletagebau verlassen. Der Unionspolitiker sprach dort mit Betroffenen, die unmittelbar am Rande des gigantischen Tagebaus leben, über ihre Situation und traf außerdem mit Vertretern von Verwaltung und Stadtrat zusammen.

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