Theater
Tanztheater: Zwischen Millionenprojekt und Arbeitsgericht

Wuppertal (dpa/lnw) - Auf das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch kommen nach der Trennung von Intendantin Adolphe Binder vor fünf Monaten entscheidende Tage zu: Vor dem Arbeitsgericht geht es am kommenden Donnerstag (13.12.) zunächst um die Klage Binders gegen ihre schlagzeilenträchtige fristlose Kündigung. Offen ist, ob das Gericht schon urteilt. Einen Tag später (14.12.) stellt die neue Intendantin Bettina Wagner-Bergelt den Spielplan für den Rest der laufenden Spielzeit vor. Und am Montag kommender Woche (17.12.) entscheidet der Stadtrat über ein lange geplantes Projekt, das Pina-Bausch-Zentrum.

Montag, 10.12.2018, 07:36 Uhr aktualisiert: 10.12.2018, 07:42 Uhr
Theater: Tanztheater: Zwischen Millionenprojekt und Arbeitsgericht
Foto: Caroline Seidel

Das rund 60 Millionen Euro teuere Vorhaben soll im ehemaligen Schauspielhaus aus den 1960er Jahren sowie in einem Neubau unterkommen. Der Bund hatte schon vor drei Jahren zugesagt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen.

Pina Bausch (1940 - 2009) ist eine der weltweit berühmtesten Choreographinnen. Ihr Tanztheater arbeitet seit den 1970er Jahren in Wuppertal. Das Zentrum soll der Compagnie eine eigene Spielstätte geben sowie Archiv und Stiftung unterbringen.

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