Flüchtlinge
Busfahrer: Zweite Fahrschule für Flüchtlinge gestartet

Köln (dpa/lnw) - In Köln werden 15 Flüchtlinge zu Busfahrern ausgebildet und sollen in einem Jahr Linienbusse steuern. Die Männer aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, dem Iran und dem Irak beginnen ihre Ausbildung in der sogenannten Busfahrschule der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), deren zweiter Jahrgang am Dienstag vorgestellt wurde. «Das ist eine Win-Win-Situation», sagte Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU) über dieses und ähnliche Projekte. «Wir ermöglichen den Menschen, auf eigenen Beinen zu stehen, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen und profitieren von ihnen als Fachkraft.»

Dienstag, 18.12.2018, 13:16 Uhr aktualisiert: 18.12.2018, 13:22 Uhr
Roni Nasra, einer der Auszubildenden der Busfahrschule der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), steht vor einem Bus.
Roni Nasra, einer der Auszubildenden der Busfahrschule der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), steht vor einem Bus. Foto: David Schwarz

Im Jahr 2016 startete die KVB die erste Busfahrschule für Flüchtlinge. Sechs Männer und eine Frau aus diesem Jahrgang sind mittlerweile als Busfahrer in Köln tätig.

Einer der neuen Schüler, der Syrer Roni Nasra, sagte über seinen möglichen neuen Beruf: «Ich drehe gerne meine Runden in den Straßen und freue mich, neue Leute kennenzulernen. Das macht mir Spaß.»

Die Busfahrer-Schüler werden einen Sprachkurs und jeweils ein Praktikum bei der KVB absolvieren sowie den Busführerschein machen. Danach könnten sie eingestellt werden. Das Projekt wird von der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und dem Bildungswerk Verkehr Wirtschaft Logistik Nordrhein-Westfalen unterstützt.

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