Ermittlungen
Verdächtige nach Tötungsdelikt in Hasbergen festgenommen

Hasbergen -

Nach dem Fund einer getöteten 75-Jährigen nahe einer Gedenkstätte in Hasbergen im Kreis Osnabrück hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Die 25 und 43 Jahre alten Männer seien in Köln gefasst worden und hätten teilweise Angaben zur Sache gemacht, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück am Mittwoch mit. 

Mittwoch, 02.01.2019, 14:31 Uhr aktualisiert: 02.01.2019, 14:48 Uhr
Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei.
Die Gedenkstätte für Opfer des NS-Regimes im Augustaschacht Hasbergen-Ohrbeck (Landkreis Osnabrück). Foto: dpa (Archiv)

Sie sitzen in Untersuchungshaft. «Die beiden Kölner haben keine persönlichen Beziehungen in den Osnabrücker Raum», sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft , Alexander Retemeyer , der dpa. Es sei noch unklar, ob der Fundort des Opfers auch der Tatort war. Weitere Angaben wollten die Behörden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen.

Eine Spaziergängerin hatte die tote Seniorin am 17. Dezember in einem Waldstück oberhalb der Gedenkstätte Augustaschacht in Hasbergen entdeckt. Die Obduktion der Leiche ergab den Hinweis auf ein Gewaltverbrechen. Erst fünf Tage später wurde die Identität des Opfers nach einem öffentlichen Aufruf geklärt. Es handelt sich um eine 75-Jährige aus Melle.

In Glandorf, ebenfalls im Landkreis Osnabrück, war vor Weihnachten zudem die Leiche eines getöteten 55-Jährigen gefunden worden. Der Mann lag vermutlich schon etwa drei Wochen tot in seiner Wohnung. Zwischen den beiden Gewalttaten gebe es keine Beziehung, sagte Retemeyer.

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