Notfälle
SEK-Einsatz: 43-Jähriger sollte zwangseingewiesen werden

Mechernich (dpa/lnw) - Nach einem SEK-Einsatz in Mechernich mit mehrfacher Schussabgabe setzt eine Mordkommission am Dienstag ihre Ermittlungen fort. Dabei gehe es unter anderem um die Frage, wer welche Schüsse abgegeben habe, sagte ein Polizeisprecher in Euskirchen am Morgen. Es sei inzwischen bekannt, dass der 43-Jährige, der sich am Montagabend in seiner Wohnung verschanzt hatte, wegen einer psychischen Erkrankung zwangseingewiesen werden sollte. Dazu hatte ihn das Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit dem sozialpsychiatrischen Dienst aufgefordert. Der 43-Jährige kam der Aufforderung aber nicht nach und verbarrikadierte sich über Stunden in seiner Wohnung.

Dienstag, 15.01.2019, 07:38 Uhr aktualisiert: 15.01.2019, 07:52 Uhr
Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Lino Mirgeler

Als die Spezialeinsatzkräfte die Wohnung stürmten, fielen Schüsse. Der Mann selbst habe eine Faustfeuerwaffe bei sich gehabt, sagte ein Sprecher. Ob es sich aber um eine echte Waffe handelte, war zunächst unklar.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6322003?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Alarm auf der Schafweide
Der Wolf ist ein schwieriger Nachbar: Alarm auf der Schafweide
Nachrichten-Ticker