Unfälle
Schwebebahn-Unfall: Ursache technischer Defekt

Wuppertal (dpa/lnw) - Der beinahe tödliche Vorfall an der Wuppertaler Schwebebahn soll auf einen technischen Defekt zurückgehen. Ein Eingriff von außen - wie etwa ein Anschlag oder Sabotage - könne inzwischen ausgeschlossen werden, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Freitag auf Anfrage. Der mit der Ursachensuche befasste Gutachter habe auch eine konkretere Vermutung, was im November zum Absturz der Stromschiene geführt habe. «Wir wollen aber erst das schriftliche Gutachten abwarten.»

Freitag, 18.01.2019, 16:01 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 16:12 Uhr
Die Fahrstrecke der Wuppertaler Schwebebahn verläuft leer über der Wupper.
Die Fahrstrecke der Wuppertaler Schwebebahn verläuft leer über der Wupper. Foto: Henning Kaiser

Auf 350 Meter Länge war die Stromschiene im November in die Tiefe gestürzt und hatte einen 34 Jahre alten Cabriofahrer nur knapp verfehlt. Er kam mit dem Schrecken davon. «Ein halber Meter weiter und sie hätte ihm den Kopf abgerissen», hatte der Behördensprecher nach dem Vorfall gesagt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässigen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Die weltberühmte Schwebebahn, wichtigstes öffentliches Verkehrsmittel in Wuppertal, steht seitdem still. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, ist noch nicht absehbar.

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