Prozesse
Stiefvater mit Axt erschlagen: Urteil wird erwartet

In Köln eskaliert ein Ehestreit zwischen der Mutter eines 27-Jährigen und dessen Stiefvater. Der 27-Jährige soll dabei gewesen sein und seinen Stiefvater mit einer Axt erschlagen haben. Jetzt soll das Urteil fallen.

Montag, 21.01.2019, 03:19 Uhr aktualisiert: 21.01.2019, 03:32 Uhr
Eine Statue der Göttin Justitia steht vor einem Gerichtsgebäude.
Eine Statue der Göttin Justitia steht vor einem Gerichtsgebäude. Foto: Stefan Puchner

Köln (dpa/lnw) - Im Prozess gegen einen 27-Jährigen, der seinen Stiefvater mit einer Axt erschlagen haben soll, wird heute im Kölner Landgericht das Urteil erwartet. Laut Anklage war im April 2018 zunächst ein Ehestreit zwischen dem späteren Opfer und der Mutter des Angeklagten eskaliert. Bei der Auseinandersetzung soll der 27-Jährige zwischen die Fronten geraten sein und seinen Stiefvater schließlich getötet haben.

Der deutsche Angeklagte hatte über seine Verteidiger bei Prozessbeginn ein Geständnis abgelegt. Demnach sei ein langjähriges Eifersuchtsdrama zwischen der Mutter und dem späteren Opfer Hintergrund der Auseinandersetzung gewesen. Die Staatsanwaltschaft hat in ihrem Plädoyer achteinhalb Jahre Gefängnis wegen Totschlags für den 27-Jährigen gefordert. Die Verteidigung plädierte auf eine vierjährige Haftstrafe.

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