Personal für NRW-Justiz
Justiz will Experten abwerben

Düsseldorf -

Mehr als 1600 neue Stellen, dazu jedes Jahr Hunderte frei werdende Positionen – und das Personal fehlt: Mit einer breit angelegten Werbekampagne preist Justizminister Peter Biesenbach (CDU) die Justiz in NRW als sicheren, fairen und verlässlichen Arbeitgeber an. 

Dienstag, 22.01.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 22.01.2019, 07:02 Uhr
Ein Kampagnenplakat ist am Justizministerium in einem Fenster zu sehen.
Ein Kampagnenplakat ist am Justizministerium in einem Fenster zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd

„Den Menschen im Sinn“ – unter diesem Slogan will das Land Nachwuchs und Seiteneinsteiger aus anderen Branchen für den Justizvollzug, die Gerichte, die Staatsanwaltschaften und den Jugendarrest anwerben. Dafür werden in der bis 2020 laufenden Kampagne Vertreter der einzelnen Aufgabenbereiche ins Blickfeld gerückt.

"Viel zu bieten"

Dabei stehen eben nicht nur Jura-Absolventen der Unis als angehende Staatsanwälte oder Richter im Fokus: Biesenbach will ebenso Interesse für die Jobs als Justizwachtmeister, IT-Experten, Justizfachangestellte, Gerichtsvollzieher bei Gerichten und Staatsanwaltschaften werben. Im Justizvollzug geht es neben den Vollzugsbeamten auch um medizinisches Personal oder den Sozialdienst.

Im Rennen um die Fachkräfte setzt das Justizministerium darauf, dass die angebotenen Jobs die Frage nach der Sinnhaftigkeit positiv beantworten. „Da hat die Justiz in NRW wirklich viel zu bieten“, rührt Biesenbach die Werbetrommel. Immerhin sei der Justizsektor mit mehr als 40.000 Beschäftigten schon jetzt einer der größten Arbeitgeber im Land.

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