Prozesse
Loveparade-Prozess erstmals mit nur drei Angeklagten

Düsseldorf (dpa/lnw) - Mit nur noch drei Angeklagten geht am Dienstag in Düsseldorf der Prozess um das tödliche Gedränge bei der Loveparade 2010 weiter. Das Verfahren gegen sieben andere Beschuldigte war vergangene Woche wegen geringer Schuld ohne Auflagen eingestellt worden. Aus Platzgründen wird der Prozess auch weiterhin in einer Düsseldorfer Kongresshalle abgehalten.

Montag, 11.02.2019, 15:22 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 15:32 Uhr
Ein Justiz-Mitarbeiter steht im Gerichtsaal.
Ein Justiz-Mitarbeiter steht im Gerichtsaal. Foto: Federico Gambarini

Zwar sind sieben Angeklagte mit jeweils bis zu drei Verteidigern ausgeschieden, doch müssen für die Nebenkläger und ihre Anwälte weiterhin knapp 100 Plätze vorgehalten werden. Hinzu kommen jeweils rund 85 Plätze für Besucher und Presse. «Ein solcher Saal steht am Landgericht Duisburg nicht zur Verfügung», sagte Landgerichtssprecher Matthias Breidenstein am Montag.

Bei dem Techno-Festival waren im Juli 2010 in Duisburg in einem Gedränge 21 junge Menschen zu Tode gedrückt und mehr als 650 verletzt worden. Die Hauptverhandlung hatte im Dezember 2017 begonnen.

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