Verkehr
NRW und Niedersachsen wollen Verkehrsthemen enger verzahnen

Münster (dpa/lnw) - Die Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wollen sich bei diversen Verkehrsprojekten besser abstimmen. Dazu setzten die zuständigen Minister Hendrik Wüst und sein niedersächsischer Amtskollege Bernd Althusmann (beide CDU) am Mittwoch in Münster ihre Unterschriften unter eine sogenannte Münsteraner Erklärung. Bei ihrem ersten Treffen auf Ministerebene vereinbarten Wüst und Althusmann, sich bei Projekten im Schienen- und Luftverkehr sowie der Digitalisierung auch gemeinsam in Richtung des Bundes zu positionieren.

Mittwoch, 13.02.2019, 17:18 Uhr aktualisiert: 13.02.2019, 17:32 Uhr
Autos fahren über eine Autobahn.
Autos fahren über eine Autobahn. Foto: Julian Stratenschulte

Dabei geht es länderübergreifend zum Beispiel um den Ausbau der Bahnstrecke von Hannover nach Bielefeld, die Strecken Rheine, Osnabrück und Löhne, Kreiensen, Holzminden und Paderborn sowie die Anbindung der geplanten Linie 7 des Rhein-Ruhr-Express über Münster hinaus bis Osnabrück. Bei der Digitalisierung sieht Althusmann NRW im Vorteil. «Beim Thema elektronisches Ticket hat Nordrhein-Westfalen einen Vorsprung», sagte der Minister. Gemeinsam sollen, so die «Münsteraner Erklärung», Standards definiert werden und organisatorische Hürden aus dem Weg geräumt werden.

Beim Thema automatisiertes Fahren erinnerten die Minister an die bereits bestehenden Forschungsprojekte in beiden Ländern. «Hier muss der Bund koordinieren und schauen, was sich deutschlandweit tut. Und dabei geht es uns nicht darum, Gelder einzusammeln. Die Stränge müssen abgestimmt werden, es macht ja keinen Sinn, wenn jeder das gleiche macht, das ist nicht ganz so klug», sagte Wüst .

Bei einem zweiten Treffen der Minister noch in diesem Jahr soll es um die Themen Straße und Schiffsverkehr gehen.

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