Tarife
AWO-Arbeitgeber kritisieren geplante Warnstreiks

Dortmund/Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Arbeiterwohlfahrt in NRW hat die von der Gewerkschaft Verdi für den kommenden Wochenbeginn angekündigten Warnstreiks kritisiert. Es habe in der dritten Tarifrunde am Dienstag Bewegung und Zugeständnisse auf beiden Seiten gegeben, hieß es in einer Mitteilung der AWO-Arbeitgeber am Mittwoch in Dortmund. Eine Einigung in der nächsten Runde am 6. und 7. März sei nicht ausgeschlossen. Man bewege sich jetzt zwischen dem AWO-Angebot von 7 Prozent mehr Geld und der Verdi-Forderung von einem 9-Prozent-Plus. Eine Tarifauseinandersetzung «auf dem Rücken von Kindern, Eltern und Pflegebedürftigen» sei überzogen.

Mittwoch, 13.02.2019, 16:48 Uhr aktualisiert: 13.02.2019, 17:02 Uhr
Im Fenster einer Awo Kindertagesstätte hängt ein Plakat mit der Aufschrift "Warnstreik".
Im Fenster einer Awo Kindertagesstätte hängt ein Plakat mit der Aufschrift "Warnstreik". Foto: Caroline Seidel

Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Cremer hatte am Dienstagabend mitgeteilt, es habe zwar Bewegung gegeben, aber die Vorstellungen lägen noch weit auseinander. Für Montag und Dienstag seien in ausgewählten AWO-Betrieben Warnstreiks geplant. Die AWO NRW betreibt nach eigenen Angaben rund 3000 Einrichtungen, darunter 729 Kitas, 490 Offene Ganztagsbetreuungen und 132 Seniorenzentren. Laut AWO geht es bei den Tarifverhandlungen um 65 000 Beschäftigte in NRW.

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