Prozesse
Geldautomaten geknackt: Fünf Männer vor Gericht

Die Spur der Täter zieht sich quer durch Deutschland. Immer wieder werden Geldautomaten aufgehebelt. Jetzt stehen in Hagen fünf Männer vor Gericht.

Mittwoch, 13.02.2019, 12:46 Uhr aktualisiert: 13.02.2019, 12:52 Uhr
Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main.
Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert

Hagen (dpa/lnw) - Nach einer Serie von Geldautomaten-Aufbrüchen muss ich eine mutmaßliche Bande in Hagen vor Gericht verantworten. Die fünf Männer im Alter von 37 bis 47 Jahren sollen zwischen März und August 2018 rund 85 000 Euro erbeutet haben - unter anderem in einem Hotel, einer Diskothek und einem Saunaclub. Die Tatorte lagen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Sachsen. Zum Prozessauftakt am Mittwoch äußerten sich die Angeklagten aus Hagen, Wuppertal, Mönchengladbach und den Niederlanden noch nicht zu den Vorwürfen.

Laut Anklage sind die Männer in wechselnder Besetzung jeweils nachts zu den Tatorten gefahren. Sie sollen Türen oder Fenster aufgebrochen und sich anschließend mit Brecheisen und Trennschleifern an den Geldautomaten zu schaffen gemacht haben. Dreimal waren die Täter erfolgreich, viermal wurde der Versuch abgebrochen, weil sie gestört wurden. Die Anklage lautet auf bandenmäßigen Diebstahl.

Das Hagener Landgericht hat für den Prozess noch sieben Verhandlungstage bis zum 11. April vorgesehen.

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