Bildung
Digitalpakt: Didacta-Präsident fordert schnelle Umsetzung

Köln (dpa/lnw) - Der Didacta-Verband hat eine schnelle Umsetzung des Digitalpakts für Schulen angemahnt. «Schulen haben einen immensen Aufholbedarf bei der digitalen Ausstattung», sagte der Präsident des Verbands, Wassilios Fthenakis, am Mittwoch. Dies betreffe sowohl die technische Infrastruktur als auch geeignete pädagogische Konzepte. «Die Leidtragenden sind vor allem die Schülerinnen und Schüler, deren Bildungschancen unnötig klein gehalten werden», sagte Fthenakis anlässlich der nächste Woche in Köln beginnenden Bildungsmesse Didacta.

Mittwoch, 13.02.2019, 13:30 Uhr aktualisiert: 13.02.2019, 13:42 Uhr
Wassilios E. Fthenakis spricht bei der Bildungsmesse didacta.
Wassilios E. Fthenakis spricht bei der Bildungsmesse didacta. Foto: Julian Stratenschulte

Mit dem Digitalpakt Schule sollen fünf Milliarden Euro vom Bund an die Länder fließen. Doch um die erforderliche Grundgesetzänderung gibt es Streit, deshalb hatten Bundesrat und Bundestag den Vermittlungsausschuss angerufen. Am Dienstag war bekannt geworden, dass nun ein Kompromiss in Sicht ist.

Zur größten europäischen Bildungs-Fachmesse Didacta werden vom 19. bis zum 23. Februar rund 100 000 Besucher erwartet. Die etwa 900 Aussteller zeigen unter anderem neue Lehr- und Lernmaterialien für alle Bereiche vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung. Zahlreiche Kongresse beschäftigen sich mit bildungspolitischen Themen wie Digitalisierung, Inklusion oder Lehrermangel.

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