Tarife
Über 4000 Stahlkocher legten die Arbeit nieder

Duisburg (dpa) - Im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben am Mittwoch mehr als 4000 Stahlkocher die Arbeit niedergelegt. Betroffen waren nach Angaben der IG Metall unter anderem das Stahlwerk und die Kokerei von Thyssenkrupp in Duisburg. Weitere Aktionen fanden in Hagen und Witten statt. IG Metall-Verhandlungsführer Knut Giesler stellte weitere Warnstreiks in Aussicht, sollten die Arbeitgeber kein entsprechendes Angebot vorlegen.

Mittwoch, 13.02.2019, 17:12 Uhr aktualisiert: 13.02.2019, 17:22 Uhr

Am Donnerstag sind weitere Warnstreiks in Duisburg und Finnentrop angekündigt. Die Gespräche für die rund 72 000 Beschäftigten werden am Montag in der vierten Runde fortgesetzt.

Hauptstreitpunkt in den Tarifverhandlungen der Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen ist die Forderung nach Einführung eines Urlaubsgelds von 1800 Euro, das in freie Tage umgewandelt werden kann. Außerdem fordert die IG Metall sechs Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben noch kein Angebot vorgelegt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6389097?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
„Maria 2.0“: Aufruf zum Kirchenstreik
Bei einer Pressekonferenz im Pfarrzentrum Heilig Kreuz treten die Frauen von „Maria 2.0“ zum ersten Mal vor die Öffentlichkeit. Sie werben für eine einwöchige Kirchenstreik-Aktion im Mai, an der sich auch Männer beteiligen dürfen.
Nachrichten-Ticker