Olympia
Armin Laschet wirbt beim IOC für Olympia 2032 in NRW

Düsseldorf (dpa) - Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat beim deutschen IOC-Präsidenten Thomas Bach für die Austragung der Olympischen Spiele 2032 in Nordrhein-Westfalen geworben. «Es war ein guter, offener und wichtiger Gedankenaustausch», sagte Laschet dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Samstag-Ausgabe) nach dem Treffen mit Bach im IOC-Hauptquartier in Lausanne. An dem Gespräch nahmen auch der Gründer der Initiative Rhein Ruhr City 2032, Michael Mronz, und die Vorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Veronika Rücker, teil.

Freitag, 08.03.2019, 17:53 Uhr aktualisiert: 08.03.2019, 18:02 Uhr
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht im Landtag.
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht im Landtag. Foto: Federico Gambarini

Laschet betonte, dass im Konzept der 14 NRW-Städte bereits 90 Prozent der Sportstätten vorhanden seien, die auch nach einem solchen Event weiter intensiv genutzt würden. «In unserem sportbegeisterten Land besuchen und nutzen bereits heute Woche für Woche Hunderttausende diese Stätten. Dies wäre auch nach den Spielen garantiert. Wir können die Nachhaltigkeit leben, die das IOC in seiner Agenda 2020 als Ziel für die Zukunft formuliert hat», sagte Laschet.

Laschet hob darüber hinaus die Begeisterungsfähigkeit der zehn Millionen Menschen in der Metropolregion und «die Wirtschaftskraft von allein 11 Dax-, 13 MDax- Unternehmen und einem starken Mittelstand» heraus. Rhein-Ruhr-City-2032-Initiator Michael Mronz hatte im April des vergangenen Jahres bereits ein Planungspapier für die Ausrichtung Olympischer Spiele in NRW vorgestellt.

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