Wetter
Dauerregen und Überschwemmungen: Ab Dienstag trockener

Regen, Matsch, dunkler Himmel: Das Wetter hat am Wochenende zu wünschen übriggelassen in NRW. Wer trotzdem nicht auf seinen Sonntagsspaziergang verzichten wollte hat nasse Füße riskiert.

Sonntag, 17.03.2019, 15:40 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 16:17 Uhr
Einsatzkräfte stehen an einer Unterführung in Alsdorf im hüfthohen Wasser.
Einsatzkräfte stehen an einer Unterführung in Alsdorf im hüfthohen Wasser. Foto: -

Der Regen vergangener Tage hat in Nordrhein-Westfalen vereinzelt zu Überschwemmungen geführt. Die Rur trat am Sonntag zwischen Wassenberg und Heinsberg über die Ufer - Straßen und Wege, Wiesen und Felder verschwanden in den Fluten. Die Innenstadt der Kleinstadt Altena wurde überflutet, nachdem der Fluss Lenne nach Dauerregen über die Ufer getreten war. Selbst mit Gummistiefeln war es da schwierig, die Socken trockenzuhalten.

Auch an anderen, größeren Flüssen kletterten die Pegelstände nach Behördenangaben an, etwa am Rhein. Vielfach lagen die Messwerte den Daten zufolge deutlich über dem Mittelwert. In der Tendenz sollten die Stände aber bis Montag wieder fallen.

Sturmtief „Dragi“ und „Eberhard“ fegen über Deutschland

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  • 10.03.2019, Rheinland-Pfalz, Bitburg: Teile einer Dachabdeckung hängen an der Stadthalle. Ein Sturm war über die Stadt hinweggezogen.

    Foto: Harald Tittel//dpa
  • 10.03.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Eine heftige Sturmböe lässt die Haare einer Frau wehen.

    Foto: Boris Roessler
  • 10.03.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Heftige Sturmböen erfassen den Schirm einer Frau, die gemeinsam mit anderen Passanten an einer Ampel wartet.

    Foto: Boris Roessler/dpa
  • 10.03.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Eine Frau schiebt einen Kinderwagen durch den aufgepeitschten Regen.

    Foto: Boris Roessler
  • 10.03.2019, Nordrhein-Westfalen, Bochum: Ein Baum, der durch den Sturm Dragi umgestürzt wurde, liegt auf einem Metallzaun. Sturmtief «Dragi» hat in einigen Regionen Nordrhein-Westfalens große Schäden verursacht, die Feuerwehr musste zu Hunderten Einsätzen ausrücken.

    Foto: Caroline Seidel/dpa
  • 09.03.2019, Nordrhein-Westfalen, Bochum: Einsatzkräfte der Feuerwehr räumen auf der Autobahn 40 in Bochum (Nordrhein-Westfalen) einen durch den Sturm Dragi umgestürzten Baum von der Fahrbahn.

    Foto: ---/Feuerwehr Bochum/dpa
  • 09.03.2019, Nordrhein, Ahlen: Einsatzkräfte der Feuerwehr sägen in Ahlen einen umgestürzten Baum in einer Hauseinfahrt klein.

    Foto: Feuerwehr Ahlen/dpa
  • 09.03.2019, Nordrhein-Westfalen, Gelsenkirchen: Autos fahren langsam durch eine tiefe Pfütze die sich durch Starkregen auf einer Straße gebildet hat.

    Foto: Caroline Seidel/dpa
  • 09.03.2019, Nordrhein-Westfalen, Gelsenkirchen: Ein Auto fährt langsam durch eine tiefe Pfütze die sich durch Starkregen auf einer Straße gebildet hat.

    Foto: Caroline Seidel/dpa
  • 09.03.2019, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Dunkle Wolken ziehen über den Fernsehturm und über das Hochhaus GAP 15 hinweg. Mit Sturmböen und Gewitter hat Sturmtief Dragi am Samstagnachmittag in Nordrhein-Westfalen für Probleme im Bahnverkehr und auf den Straßen gesorgt.

    Foto: Marc Herwig/dpa
  • Das Sturmtief "Eberhard" brachte kalte Luft mit und sorgte in einigen Teilen Deutschlands am Montagmorgen für Schneetreiben, so wie hier in Sachsen-Anhalt. Auch mit Glätte war zu rechnen.

    Foto: dpa

In den vergangenen Tagen hatte der Dauerregen bereits Keller volllaufen lassen und Straßen geflutet. In Alsdorf bei Aachen blieb die Bundesstraße 57 länger gesperrt, weil in einem Tierpark mehrere Fischteiche übergelaufen waren. Das Wasser lief durch ein Gefälle ab und sammelte sich in einer Unterführung. Einsatzkräfte pumpen die Wassermassen ab.

In Solingen ließ die Feuerwehr am Samstag wegen drohender Überschwemmung einen Parkplatz nahe der Wupper räumen. Später wurde das Areal wieder freigegeben.

Tornado fegt über die Eifel

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  • Bei dem Tornado in der Eifel-Gemeinde Roetgen sind mehr Menschen verletzt worden als zunächst angenommen.

    Foto: Ralf Roeger
  • Ein Tornado zieht über Roetgen. Ein Tornado hat in der Eifelgemeinde Roetgen Dächer abgedeckt, Häuser beschädigt und die Bewohner erschreckt.

    Foto: Tnn
  • Das Sturmzentrum traf die Hauptstraße der Ortschaft, mehrere Häuser können vorerst nicht mehr bewohnt werden.

    Foto: Ralf Roeger
  • Der Tornado in der Eifelgemeinde Roetgen hat nach Angaben des Kommunalverbandes 35 Häuser und zwei Lagerhallen beschädigt.

    Foto: Ralf Roeger
  • Nach einem Tornado am Mittwochnachmittag ist das Dach eines Haues stark beschädigt worden.

    Foto: Henning Kaiser
  • In der Eifel-Gemeinde Roetgen südlich von Aachen geht das Aufräumen und die Reparatur der beschädigten Häuser los.

    Foto: Henning Kaiser
  • Hausbesitzer Harald Müller steht nach einem Tornado vor seinem Haus.

    Foto: Henning Kaiser
  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte, dass es sich bei dem starken Unwetter in der Gemeinde mit rund 8500 Einwohnern um einen Tornado gehandelt hat.

    Foto: Henning Kaiser
  • «Solche Windhosen sind zwar selten, können aber immer mal wieder aufkommen – selbst in Mitteldeutschland», sagte eine DWD-Sprecherin am Donnerstag.

    Foto: Henning Kaiser
  • Am Vormittag setzen 350 Einsatzkräfte die Aufräum- und Reparaturarbeiten fort.

    Foto: Henning Kaiser
  • «Das ganze Ausmaß der Schäden wird jetzt erst deutlich. Aber hier hat jeder Roetgener geholfen, das war wirklich toll», sagte der Feuerwehrsprecher weiter.

    Foto: Henning Kaiser
  • Hausbesitzer Thomas Bourceau steht nach einem Tornado vor seinem beschädigten Haus.

    Foto: Henning Kaiser
  • Viele Bewohner der beschädigten Häuser seien bei Bekannten untergekommen.

    Foto: Henning Kaiser
  • Zehn Häuser seien derzeit nicht bewohnbar, bei zweien davon seien die Dächer „komplett abgerissen“ worden.

    Foto: Henning Kaiser
  • Zur Schadenshöhe konnte der Kommunalverband zunächst keine Angaben machen.

    Foto: Henning Kaiser

Der Deutsche Wetterdienst kündigte bis einschließlich Montag noch teils heftige Schauer an, in höheren Lagen auch Schnee. Dann würden die Niederschläge aber abklingen. Ab Dienstag und bis zum Wochenende werde es im ganzen Land trockener, sagte Meteorologin Maria Hafenrichter auf Anfrage. Ab Mittwoch könne sich dann auch mal die Sonne zeigen. Donnerstag und Freitag seien 18 Grad möglich.

Nach zweieinhalb Wochen hat der März den Wetterinformationen zufolge bereits die Regenmengen erreicht, die sonst im ganzen Monat üblich sind. In der vergangenen Woche fielen demnach in Bergischen Land 90 Liter pro Quadratmeter. In Düsseldorf waren es rund 50 Liter, in Münster rund 60 Liter. Insgesamt seien die Mengen aber für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich hoch, hieß es weiter.

 

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