Dauerregen
Flüsse schwellen an: Ab Dienstag trockener

Münster/Düsseldorf -

Regen, Matsch, dunkler Himmel: Das Wetter hat am Wochenende zu wünschen lassen in NRW. Wer trotzdem nicht auf seinen Sonntagsspaziergang verzichten wollte, hat nasse Füße riskiert.

Sonntag, 17.03.2019, 12:47 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 15:27 Uhr
Feldwege zwischen den Ortschaften Wassenberg und Heinsberg in Nordrhein-Westfalen enden wegen Dauerregens im Wasser.
Feldwege zwischen den Ortschaften Wassenberg und Heinsberg in Nordrhein-Westfalen enden wegen Dauerregens im Wasser. Foto: Uwe Heldens

Der Regen vergangener Tage hat in Nordrhein-Westfalen vereinzelt zu Überschwemmungen geführt. Die Rur trat am Sonntag zwischen Wassenberg und Heinsberg über die Ufer - Straßen und Wege, Wiesen und Felder verschwanden in den Fluten. Die Innenstadt der Kleinstadt Altena wurde überflutet, nachdem der Fluss Lenne nach Dauerregen über die Ufer getreten war. Selbst mit Gummistiefeln war es da schwierig, die Socken trockenzuhalten.

Auch an anderen, größeren Flüssen kletterten die Pegelstände nach Behördenangaben an, etwa am Rhein. Vielfach lagen die Messwerte den Daten zufolge deutlich über dem Mittelwert. In der Tendenz sollten die Stände aber bis Montag wieder fallen.

Parkplatz nahe der Wupper geräumt

In den vergangenen Tagen hatte der Dauerregen bereits Keller volllaufen lassen und Straßen geflutet. In Alsdorf bei Aachen blieb die Bundesstraße 57 länger gesperrt, weil in einem Tierpark mehrere Fischteiche übergelaufen waren. Das Wasser lief durch ein Gefälle ab und sammelte sich in einer Unterführung. Einsatzkräfte pumpen die Wassermassen ab.

Sturmtief „Dragi“ und „Eberhard“ fegen über Deutschland

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  • 10.03.2019, Rheinland-Pfalz, Bitburg: Teile einer Dachabdeckung hängen an der Stadthalle. Ein Sturm war über die Stadt hinweggezogen.

    Foto: Harald Tittel//dpa
  • 10.03.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Eine heftige Sturmböe lässt die Haare einer Frau wehen.

    Foto: Boris Roessler
  • 10.03.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Heftige Sturmböen erfassen den Schirm einer Frau, die gemeinsam mit anderen Passanten an einer Ampel wartet.

    Foto: Boris Roessler/dpa
  • 10.03.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Eine Frau schiebt einen Kinderwagen durch den aufgepeitschten Regen.

    Foto: Boris Roessler
  • 10.03.2019, Nordrhein-Westfalen, Bochum: Ein Baum, der durch den Sturm Dragi umgestürzt wurde, liegt auf einem Metallzaun. Sturmtief «Dragi» hat in einigen Regionen Nordrhein-Westfalens große Schäden verursacht, die Feuerwehr musste zu Hunderten Einsätzen ausrücken.

    Foto: Caroline Seidel/dpa
  • 09.03.2019, Nordrhein-Westfalen, Bochum: Einsatzkräfte der Feuerwehr räumen auf der Autobahn 40 in Bochum (Nordrhein-Westfalen) einen durch den Sturm Dragi umgestürzten Baum von der Fahrbahn.

    Foto: ---/Feuerwehr Bochum/dpa
  • 09.03.2019, Nordrhein, Ahlen: Einsatzkräfte der Feuerwehr sägen in Ahlen einen umgestürzten Baum in einer Hauseinfahrt klein.

    Foto: Feuerwehr Ahlen/dpa
  • 09.03.2019, Nordrhein-Westfalen, Gelsenkirchen: Autos fahren langsam durch eine tiefe Pfütze die sich durch Starkregen auf einer Straße gebildet hat.

    Foto: Caroline Seidel/dpa
  • 09.03.2019, Nordrhein-Westfalen, Gelsenkirchen: Ein Auto fährt langsam durch eine tiefe Pfütze die sich durch Starkregen auf einer Straße gebildet hat.

    Foto: Caroline Seidel/dpa
  • 09.03.2019, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Dunkle Wolken ziehen über den Fernsehturm und über das Hochhaus GAP 15 hinweg. Mit Sturmböen und Gewitter hat Sturmtief Dragi am Samstagnachmittag in Nordrhein-Westfalen für Probleme im Bahnverkehr und auf den Straßen gesorgt.

    Foto: Marc Herwig/dpa
  • Das Sturmtief "Eberhard" brachte kalte Luft mit und sorgte in einigen Teilen Deutschlands am Montagmorgen für Schneetreiben, so wie hier in Sachsen-Anhalt. Auch mit Glätte war zu rechnen.

    Foto: dpa

In Solingen ließ die Feuerwehr am Samstag wegen drohender Überschwemmung einen Parkplatz nahe der Wupper räumen. Später wurde das Areal wieder freigegeben.

60 Liter pro Quadratmeter in Münster

Der Deutsche Wetterdienst kündigte bis einschließlich Montag noch teils heftige Schauer an, in höheren Lagen auch Schnee. Dann würden die Niederschläge aber abklingen. Ab Dienstag und bis zum Wochenende werde es im ganzen Land trockener, sagte Meteorologin Maria Hafenrichter auf Anfrage. Ab Mittwoch könne sich dann auch mal die Sonne zeigen. Donnerstag und Freitag seien 18 Grad möglich.

Sturmtief „Bennet” zieht über Deutschland hinweg

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  • Niedersachsen, Hannover: Feuerwehrkräfte bergen einen Baum, der im Sturm auf ein Haus in Isernhagen gestürzt ist. Tief "Bennet" zieht über Deutschland hinweg und sorgt für stürmisches Wetter.

    Foto: Julian Stratenschulte/dpa
  • Ein umgestürzter Baum liegt auf der Landstraße bei Ochtrup auf einem Autoteil. Ein umstürzender Baum hat am Montag in Ochtrup einen 37 Jahre alten Autofahrer getötet. Der Mann war auf einer Landstraße unterwegs, als der Baum umfiel und das Fahrzeug traf. «Der Verdacht liegt nahe, dass das mit dem Sturm zusammenhängt», sagte ein Sprecher der Kreispolizei Steinfurt.

    Foto: ---/Nord-West-Media TV/dpa
  • Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Baum ist bei einem Sturm in einem Lastwagen gestürzt. Dabei hat sich ein Ast durch die Scheibe des Lastwagens gebohrt.

    Foto: Andreas Rosar/dpa
  • Nordrhein-Westfalen, Aachen: Feuerwehrleute befestigen ein vom Sturm gelöstes Teil eines Daches.

    Foto: Ralf Roeger
  • Niedersachsen, Hannover: Feuerwehrkräfte bergen einen Baum, der im Sturm auf ein Haus in Isernhagen gestürzt ist.

    Foto: Julian Stratenschulte
  • Niedersachsen, Hannover: Feuerwehrkräfte bergen einen Baum, der im Sturm auf zwei Fahrzeuge im Stadtteil Linden gestürzt ist.

    Foto: Julian Stratenschulte
  • Niedersachsen, Hannover: Feuerwehrkräfte bergen einen Baum, der im Sturm auf ein Haus in Isernhagen gestürzt ist.

    Foto: Julian Stratenschulte
  • Stürmisch.

    Foto: Arne Dedert
  • Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Ein Karnevals-Verkaufsstand auf der Königsallee in Düsseldorf ist vom Sturm beschädigt.

    Foto: Martin Gerten

Nach zweieinhalb Wochen hat der März den Wetterinformationen zufolge bereits die Regenmengen erreicht, die sonst im ganzen Monat üblich sind. In der vergangenen Woche fielen demnach in Bergischen Land 90 Liter pro Quadratmeter. In Düsseldorf waren es rund 50 Liter, in Münster rund 60 Liter. Insgesamt seien die Mengen aber für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich hoch, hieß es weiter. 

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