Energie
Kein reines Elektro-Auto im Fuhrpark der NRW-Regierung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen hat bundesweit die meisten zugelassenen Elektrofahrzeuge - allerdings nicht unter den rund 2800 Autos im Fuhrpark der Landesregierung. Das geht aus einer am Montag in Düsseldorf veröffentlichten Antwort von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) auf eine AfD-Anfrage hervor.

Montag, 18.03.2019, 17:19 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 17:32 Uhr
Ein Elektroauto wird mit Strom betankt.
Ein Elektroauto wird mit Strom betankt. Foto: Roland Weihrauch

«Den Mitgliedern der Landesregierung stehen bislang keine reinen Elektrofahrzeuge zur Verfügung», heißt es dort. Derzeit seien keine passenden Angebote für die Anforderungen eines täglich intensiv und auf weiten Strecken genutzten fahrenden Regierungsbüros erhältlich. Lediglich in Pinkwarts Ministerium gibt es demnach ein kleines E-Auto, das aber von Mitarbeitern und nicht vom Minister genutzt wird.

Für Wirbel hatte in den vergangenen Jahren ein teurer Tesla gesorgt, den der frühere Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) anschaffen ließ. Der war aber wegen mangelnder Praxistauglichkeit von seiner Nachfolgerin ausrangiert worden. Inzwischen werde der schicke Elektro-Sportwagen vom Leiter des Landesumweltamtes gefahren, berichtete eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums auf Anfrage.

Auch wenn die schwarz-gelbe Ministerriege keine «grünen» Autos fährt, hat das Land den Angaben zufolge aber eine erstklassige Bilanz vorzuweisen: Mit über 25 000 zugelassenen Elektrofahrzeugen war NRW zum 1. Oktober 2018 bundesweit Spitze - gefolgt von Bayern (21 577) und Baden-Württemberg (17 514). Bei den öffentlichen Ladestationen belegt NRW demnach Platz 2.

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