Prozesse
Bombenanschlag auf BVB-Bus: Urteil rechtskräftig

Nach dem Bombenanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund hatte das Schwurgericht den Angeklagten Sergej W. zu 14 Jahren Haft verurteilt. Jetzt ist die Entscheidung rechtskräftig.

Mittwoch, 03.04.2019, 15:31 Uhr aktualisiert: 03.04.2019, 15:42 Uhr
Der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund nach dem Anschlag
Der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund nach dem Anschlag Foto: Marcel Kusch

Dortmund (dpa/lnw) - Das Urteil gegen den BVB-Bomber Sergej W. ist rechtskräftig. Wie ein Sprecher des Dortmunder Landgerichts am Mittwoch mitteilte, hat die Staatsanwaltschaft die Revision gegen die Entscheidung von November 2018 zurückgenommen. Das Dortmunder Schwurgericht hatte den 29-jährigen in Russland geborenen Deutschen wegen versuchten Mordes zu 14 Jahren Haft verurteilt. Sergej W. hatte in dem Prozess gestanden, im April 2017 einen Bombenanschlag auf die Fußball-Mannschaft von Borussia Dortmund verübt zu haben. Er hatte jedoch bis zuletzt jede Tötungsabsicht bestritten.

Bei der Detonation von drei selbst gebauten Splitterbomben vor dem Teamhotel des BVB waren der damals für den Bundesligisten aktive Verteidiger Marc Bartra und ein Motorradpolizist verletzt worden. Sergej W. hatte seine ursprünglich ebenfalls eingelegte Revision gegen das Urteil schon früher zurückgenommen.

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