Volleyball
Dresdner Volleyballerinnen scheiden im Viertelfinale aus

Dresden (dpa/sn) - Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben erstmals seit Wiedereinführung der Playoffs das Halbfinale verfehlt. Das Team von Trainer Alexander Waibl verlor das dritte und entscheidende Viertelfinalspiel gegen die Ladies in Black Aachen mit 1:3 (18:25, 24:26, 25:22, 21:25). Zuvor hatten sich beide Mannschaften jeweils auswärts in hauchdünnen Fünf-Satz-Krimis durchgesetzt. Damit schied der Vorrundendritte und fünfmalige deutsche Meister nach einer insgesamt holprigen und am Ende auch enttäuschenden Saison frühzeitig aus dem Meisterschaftskampf aus. Zuvor hatten die Elbestädterinnen bereits in der ersten Runde des DVV-Pokals und auch des europäischen CEV-Cups die Segel streichen müssen.

Samstag, 06.04.2019, 18:42 Uhr aktualisiert: 06.04.2019, 18:52 Uhr

Die Dresdnerinnen starteten vor 2449 Zuschauern nervös und unsicher in die Partie. Sie leisteten sich einige Fehler zu viel und im Außenangriff fehlte die Durchschlagskraft. Auch im zweiten Durchgang gerieten die DSC-Damen mit schnell 11:17 ins Hintertreffen. Alexander Waibl reagierte und wechselte im Zuspiel Lena Möllers für Mareen von Römer ein. Anschließend kämpften sich die Gastgeberinnen auf einen Punkt heran, aber die Ladies in Black hatten stets eine Antwort parat und entschieden auch diesen Satz für sich. Im dritten Abschnitt blieb Möllers auf dem Feld und nun steigerte sich der Gastgeber, schlug druckvoller auf und setzte sich aus stabiler Annahme auch im Angriff besser in Szene. So verkürzte der Vorrundendritte auf 1:2 nach Sätzen. Im vierten Abschnitt zog Aachen schnell auf 16:9 davon, Dresden kämpfte sich zwar noch einmal auf drei Punkte heran, doch nach 107 Minuten verwandelten die Gäste dank eines Angriffsfehlers der Gastgeberinnen den dritten Matchball zum Sieg.

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