Wohnen
In Nordrhein-Westfalen sind kleine Wohnungen Mangelware

Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen fehlen vor allem kleine Wohnungen. Zu diesem Ergebnis kommt der am Donnerstag veröffentlichte Wohnungsmarktbericht 2018 der NRW.Bank. Die Mieten von Ein-Zimmer-Wohnungen und Apartments seien zuletzt überdurchschnittlich gestiegen. Im vergangenen Jahr hätten sie im Landesmittel bei 9,14 Euro je Quadratmeter gelegen und damit um fast 1,90 Euro über dem Durchschnitt aller Wohnungen. Alleinlebende sind mit 41 Prozent der häufigste Haushaltstyp in NRW.

Donnerstag, 11.04.2019, 08:12 Uhr aktualisiert: 11.04.2019, 08:22 Uhr
Fahnen mit dem Logo der NRW.Bank wehen vor der Konzernzentrale Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen).
Fahnen mit dem Logo der NRW.Bank wehen vor der Konzernzentrale Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen). Foto: Rolf Vennenbernd

Trotz steigender Zahlen reicht der Neubau an Wohnungen in NRW nicht aus, um den Bedarf zu decken. Dem Bericht zufolge wurden 2017 in NRW 48 300 Wohnungen fertiggestellt worden. Zahlen für 2018 lagen noch nicht vor. Die im vergangenen Jahr erteilten rund 55 500 Baugenehmigungen ließen aber einen weiteren Anstieg erwarten.

«Die Entwicklung geht in die richtige Richtung», sagte Dietrich Suhlrie, Vorstandsmitglied der NRW.Bank. Die Baulandknappheit sowie die hohe Auslastung von Bauwirtschaft und kommunalen Bauverwaltungen schränkten aber die Bautätigkeit nach wie vor ein. Um den aktuellen Bedarf zu decken, müssten in Nordrhein-Westfalen jährlich 80 000 neue Wohnungen gebaut werden.

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