Immobilien
Zahl der Grundbesitzer in NRW steigt

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Zahl der Privathaushalte mit Immobilien- und Grundbesitz ist in Nordrhein-Westfalen in den letzten 20 Jahren deutlich gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes verfügten im vergangenen Jahr insgesamt 3,8 Millionen Haushalte im bevölkerungsreichsten Bundesland über Häuser, Wohnungen oder Grundstücke - eine halbe Million oder 17 Prozent mehr als 1998.

Dienstag, 16.04.2019, 13:03 Uhr aktualisiert: 16.04.2019, 13:12 Uhr
Die Luftaufnahme zeigt Einfamilienhäuser in einem Neubaugebiet.
Die Luftaufnahme zeigt Einfamilienhäuser in einem Neubaugebiet. Foto: Oliver Berg

Dennoch sei der Immobilienbesitz in NRW weiterhin weniger verbreitet als in Deutschland insgesamt, betonten die Statistiker. Während im Bundesdurchschnitt 47,5 Prozent aller Haushalte über Immobilen- und Grundbesitz verfügten, seien es in NRW nur 44,2 Prozent.

Immer beliebter wurden in den vergangenen Jahren Einfamilienhäuser. Immerhin 62,6 Prozent der Eigentümerhaushalte besaßen im vergangenen Jahr ein solches Objekt. 1998 waren es noch 56,2 Prozent. Die zweithäufigste Immobilienart im Besitz von Privathaushalten waren mit 33,8 Prozent Eigentumswohnungen.

Den durchschnittlichen Verkehrswert des Immobilienbesitzes der privaten Hauhalte bezifferten die Statistiker auf 286 100 Euro. Mehr als die Hälfte - 2,1 Millionen - der Immobilienbesitzer müssen demnach noch Restschulden aus Hypotheken und Baudarlehen tilgen - im Schnitt 121 400 Euro.

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