Verkehr
Car-Freitag in NRW zunächst ohne Polizeieinsätze

Köln (dpa/lnw) - Beim Treffen der Tuning-Szene am sogenannten Car-Freitag hat die Polizei in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen verstärkt Kontrollen durchgeführt und dabei zusätzliches Personal eingesetzt. Zunächst habe es aber keine Einsätze wegen Auffälligkeiten gegeben, meldeten die Leitstellen in Köln, Düsseldorf und Dortmund.

Freitag, 19.04.2019, 15:40 Uhr aktualisiert: 19.04.2019, 15:52 Uhr
Polizisten kontrollieren den Auspuff bei einem getunten Auto.
Polizisten kontrollieren den Auspuff bei einem getunten Auto. Foto: Caroline Seidel

In Paderborn hatte die Stadt Treffen von aufgerüsteten Autos vorsorglich verboten. In Wuppertal habe die Szene ihr Treffen auf den Ostersonntag verlegt, sagte ein Polizeisprecher. «Bei rücksichtslosem Verhalten im Straßenverkehr zeigt die Polizei Null Toleranz», hatte das Innenministeriums in Düsseldorf zuvor mitgeteilt. Das gelte insbesondere, weil immer mehr illegale Rennen mit hochmotorisierten Fahrzeugen registriert würden.

«Unsere Spezialisten werden jede Auffälligkeit überprüfen», sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. Auch in Dortmund sind die Beamten besonders aufmerksam. «Dortmund ist ein Anziehungspunkt für Tuning-Fans aus ganz NRW», sagte eine Polizeisprecherin. Schon allein deshalb werde man die bekannten Treffpunkte mit zusätzlichen Beamten beobachten.

Auch die Wuppertaler Polizei ist gerüstet. Dort hatten sich im letzten Jahr nach einem Facebook-Aufruf 2500 Tuning-Begeisterte aus Deutschland und den Niederlanden mit 600 Autos auf dem Gelände eines Warenhauses getroffen. Dabei registrierte die Polizei Dutzende Verstöße.

Allerdings wolle man keineswegs alle Tuning-Begeisterten verteufeln, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. «Mit denen, die einfach nur ihre toll aussehenden oder klingenden Autos zeigen wollen, haben wir kein Problem.»

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6553283?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
463 neue Plätze in Kitas und Tagespflege - weiterer Ausbau nötig
Bei der Betreuung der unter dreijährigen Kinder muss die Stadt die Betreuungsquote weiter nach oben schrauben.
Nachrichten-Ticker