Energie
Förderungsende: Vielen Windkraftanlagen droht Stilllegung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Ungewisse Zukunft für zahlreiche Windräder in Nordrhein-Westfalen: Zwischen 2021 und 2028 fallen allein in NRW 2184 Anlagen aus der Förderung. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort von Energieminister Andreas Pinkwart (FDP) auf eine Anfrage aus der AfD-Landtagsfraktion hervor.

Mittwoch, 24.04.2019, 17:16 Uhr aktualisiert: 24.04.2019, 17:22 Uhr
Die Sonne scheint durch eine Wolkendecke auf Windräder.
Die Sonne scheint durch eine Wolkendecke auf Windräder. Foto: Christophe Gateau

Die Förderdauer für die einzelnen Anlagen ist nach dem Gesetz für erneuerbare Energien (EEG) auf 20 Jahre begrenzt. Ob an denselben Standorten neue Windkraftanlagen errichtet werden könnten («Repowering»), sei ungewiss, antwortete der Minister: «Da neue Anlagen größer sind und damit zum Beispiel aus Gründen der optischen Bedrängnis, aber auch nach den neuen Lärmberechnungen, höhere Abstände erfordern als kleinere Altanlagen kann die Repoweringanlage häufig nicht am gleichen Standort gebaut werden.»

Nach Zahlen des Landesverbands Erneuerbare Energien waren in NRW Ende 2018 rund 3700 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 5800 Megawatt installiert. Mit einem Anteil von nur 13 Prozent an der Deckung des Strombedarfs hinkte die Windkraft in NRW der bundesweiten Entwicklung (rund 38 Prozent) hinterher.

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