Unfälle
Ehepaar aus Minden unter den Todesopfern von Madeira

Minden (dpa/lnw) - Unter den Todesopfern des Busunglücks von Madeira ist ein Ehepaar aus Minden. Das bestätigte am Freitag der Evangelische Kirchenkreis Minden unter Berufung auf die Familie des Ehepaares der Deutschen Presse-Agentur. Mehrere Zeitungen hatten zuvor berichtet. Es handelt sich um einen 66-jährigen ehemaligen Pfarrer, der bis zu seiner Pensionierung in einer Gemeinde in Minden tätig war und mit seiner Frau (60) im Weserbergland lebte.

Freitag, 26.04.2019, 11:14 Uhr aktualisiert: 26.04.2019, 11:22 Uhr

Der Bus war am Mittwoch vor Ostern nahe der Inselhauptstadt Funchal einen Abhang hinuntergestürzt und auf ein Haus gekracht. Bei dem Unfall starben 29 Touristen, die nach bisherigen Erkenntnissen alle aus Deutschland stammten. 27 weitere Menschen erlitten Verletzungen, darunter der portugiesische Busfahrer und die ebenfalls einheimische Reiseleiterin.

Nach dpa-Informationen muss Nordrhein-Westfalen mit rund einem Dutzend Todesopfer aus seinen Städten und Gemeinden rechnen. Betroffen sind demnach viele Landesteile. Bekannt ist bislang, dass unter den tödlich Verletzten ein Ehepaar aus Euskirchen ist. Und nach Angaben der Stadt Köln sind zwei Mitarbeiterinnen einer Kindertageseinrichtung der Domstadt unter den Todesopfern.

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