Wohnen
Fast jedes zweite neue Wohnhaus setzt auf erneubare Energien

Düsseldorf (dpa/lnw) - Fast jedes zweite im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen genehmigte neue Wohnhaus soll überwiegend oder ausschließlich mit erneuerbaren Energien beheizt werden. Das teilte das Statistische Landesamt am Freitag mit. Insgesamt wurden demnach im vergangenen Jahr mehr als 18 000 Wohnhäuser genehmigt. Bei fast 9000 davon sollen Biomasse, Biogas/Biomethan, Holz, Solaranlagen und/oder Wärmepumpen als primäre Heizenergie dienen.

Freitag, 26.04.2019, 12:12 Uhr aktualisiert: 26.04.2019, 12:22 Uhr
Eine Solaranlage auf einem Eigenheim.
Eine Solaranlage auf einem Eigenheim. Foto: Patrick Pleul

Am höchsten war demnach der Anteil der Bauvorhaben mit umweltschonenden Heizenergien in Gelsenkirchen. Dort setzten Bauherren bei ihren Neubauten zu 74 Prozent auf erneuerbare Energien. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Kreise Siegen-Wittgenstein (72,3 Prozent) und Olpe (72,2 Prozent). Bauherren in Münster und Düsseldorf planten dagegen im Jahr 2018 mehrheitlich mit konventionellen Heizenergien: Hier waren lediglich bei rund jedem fünften Wohnbauvorhaben erneuerbare Energien die primäre Heizquelle.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6566826?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Favoritensieg
Kommentar zum Eurovision Song Contest 2019: Favoritensieg
Nachrichten-Ticker