Debatte im NRW-Landtag
Neue Wendung im Fall Lügde: Zweifel am "Kronzeugen"

Düsseldorf/Lügde -

Im Fall des massenhaften Kindesmissbrauchs in Lügde ist der Unternehmer aus Bad Pyrmont, der die Parzelle des Hauptverdächtigen Andreas V. abgerissen hatte, in den Fokus der Politik geraten. Der Mann hatte angegeben, beim Abriss CDs und Videocassetten gefunden zu haben und damit die Polizei in Erklärungsnot gebracht. Für entsprechende Medienberichte war er der „Kronzeuge“ von WDR, NDR und „Süddeutscher Zeitung“. Hat dieser Mann Kontakte zur so genannten Reichsbürgerszene, die den Staat und seine Organe ablehnt?  Von Christian Althoff und Hilmar Riemenschneider
Mittwoch, 01.05.2019, 00:05 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 01.05.2019, 00:05 Uhr
Debatte im NRW-Landtag: Neue Wendung im Fall Lügde: Zweifel am "Kronzeugen"
Ein Kinderauto liegt unter dem Trümmern vor der zum Teil bereits abgerissenen Parzelle des mutmaßlichen Täters auf dem Campingplatz Eichwald im Ortsteil Elbrinxen. Foto: dpa
Im Innenausschuss des Landtags fragte die SPD am Dienstag bei NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) direkt nach, ob der Mann „Reichsbürger“ sei. Reul antwortete, der Unternehmer werde von den Sicherheitsbehörden in Niedersachsen nicht als solcher geführt.
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