Notfälle
Angeblich tödliche Bananenspinne erwies sich als harmlos

Hamm (dpa/lnw) - Eine vermeintlich hochgiftigte Bananenspinne hat sich in Hamm als harmlose Riesenkrabbenspinne entpuppt. Nach zunächst großer Aufregung habe das Tropeninstitut in Hamburg das Krabbeltier anhand eines Fotos identifiziert, sagte die Sprecherin eines Supermarktes, in dessen Logistikzentrum die Spinne entdeckt worden war. In der Halle hatte am Maifeiertag ein Mitarbeiter Alarm geschlagen, Polizei und Feuerwehr waren angerückt. Beim Entladen eines Bananen-Lasters habe die Spinne auf einer Palette gesessen, schilderte die Sprecherin.

Donnerstag, 02.05.2019, 15:15 Uhr aktualisiert: 02.05.2019, 15:22 Uhr
Eine Studentin betrachtet im Zoologischen Institut der Uni München eine 3 Zentimeter (Körpergröße) große Bananenspinne. Peter Kneffel/Archiv
Eine Studentin betrachtet im Zoologischen Institut der Uni München eine 3 Zentimeter (Körpergröße) große Bananenspinne. Peter Kneffel/Archiv Foto: Peter Kneffel

Nachdem sie lebend eingefangen wurde, war man erst von einer Bananenspinne ausgegangen, deren Biss lebensgefährlich für den Menschen sein kann. Das Tropeninstitut in Hamburg gab dann aber laut dem Supermarkt später Entwarnung. Über die neue Entwicklung hatte zunächst der WDR berichtet.

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