Wissenschaft
Max-Planck-Institut für Cybersicherheit kommt nach Bochum

Bochum/Düsseldorf (dpa/lnw) - Bochum soll ein Max-Planck-Institut für Cybersicherheit und den Schutz der Privatsphäre bekommen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) habe den Plänen zur Errichtung des Instituts in Bochum zugestimmt, teilte das NRW-Wissenschaftsministerium am Freitag mit. Das Institut soll Grundlagenforschung unter anderem zu Cyber- und IT-Systemsicherheit leisten. Das Etat des Spitzeninstituts liegt nach den Planungen bei jährlich 20 Millionen Euro.

Freitag, 03.05.2019, 16:29 Uhr aktualisiert: 03.05.2019, 16:42 Uhr
Wissenschaft: Max-Planck-Institut für Cybersicherheit kommt nach Bochum
Foto: Lino Mirgeler

Die Entscheidung sei eine Auszeichnung für die Forschungslandschaft in NRW, sagte Ministerpräsident Armin Laschet ( CDU ). Das geplante Institut mit seiner Forschung zu Zukunftsthemen werde von dem Umfeld profitieren. Bochum ist bereits Sitz der Ruhr-Universität, die mit mehr als 43 000 Studenten zu den zehn größten deutschen Universitäten zählt. Zum Angebot der Hochschule zählt auch die Elektro- und Informationstechnik.

Bereits im November 2018 hatte sich die Max-Planck-Gesellschaft für die Gründung des Instituts in Bochum ausgesprochen. Der nächste Schritt sei die Finanzierung eines Neubaus, erklärte das Ministerium. Mitglieder der GWK sind die Wissenschafts- und Finanzminister von Bund und Ländern. Hier werden Programme zur Wissenschaftsförderung beschlossen. Im NRW gibt es 13 Max-Planck-Institute.

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