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Sanieren oder neu bauen? Ausstellung über Opernhäuser

Düsseldorf (dpa/lnw) - Als Beitrag zur Diskussion über Neubau oder Sanierung der Düsseldorfer Oper zeigt die Stadt eine Ausstellung über Bühnenbauten an anderen Orten. Die vom Deutschen Architekturmuseum übernommene Schau «Große Oper - viel Theater?» liefert Informationen über elf Projekte der jüngeren Vergangenheit. Die aus Fotos und Informationstafeln bestehende Schau bleibt bis zum 14. Juli in der Düsseldorfer Oper. In Podiumsdiskussionen sprechen Fachleute aus Musiktheatern sowie Stadtplaner über Anforderungen an ein Opernhaus von heute.

Freitag, 03.05.2019, 17:09 Uhr aktualisiert: 03.05.2019, 17:22 Uhr
Ansicht der Düsseldorfer Oper.
Ansicht der Düsseldorfer Oper. Foto: Maja Hitij

Die Oper, ein Nachkriegsbau mit Denkmalschutz, ist ein Sanierungsfall. Innerhalb der nächsten 25 Jahre wären laut einer Schätzung Investitionen von über 100 Millionen Euro fällig. Eine vom Stadtrat eingesetzte Kommission soll eine Empfehlung über Neubau oder Sanierung abgeben. «Wir stehen in Düsseldorf vor einer wichtigen kulturpolitischen Entscheidung», sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) am Freitag.

In der Ausstellung werden beispielhaft Bauten wie die Oper in Lyon, die Bühnen Köln, die Elbphilharmonie in Hamburg oder die Oper in Oslo vorgestellt. Bis Mitte Juli ist die Schau auch an etlichen Samstagen und Sonntagen außerhalb der Vorstellungen zugänglich. 35 Führungen sind geplant.

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