Kriminalität
Verdacht auf Schwarzarbeit: Razzia in zwei Bundesländern

Bielefeld (dpa/lnw) - Zollbeamte haben im Kampf gegen organisierte Schwarzarbeit am Mittwoch in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gleichzeitig zugegriffen: Ein Unternehmen im Kreis Herford und rund ein Dutzend Wohnungen wurden in den Morgenstunden durchsucht, wie eine Sprecherin des Hauptzollamts Bielefeld berichtete. Insgesamt 150 Beamte sicherten Unterlagen und Speichermedien. Durchsucht wurden Standorte bei Paderborn, Bielefeld, Hamm, Osnabrück, Hannover und Hildesheim. Der Razzia waren längere Ermittlungen vorausgegangen.

Mittwoch, 08.05.2019, 17:06 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 17:22 Uhr
Der Ärmel eines Uniformhemdes mit dem Wappen des deutschen Zolls.
Der Ärmel eines Uniformhemdes mit dem Wappen des deutschen Zolls. Foto: Mohssen Assanimoghaddam

Das Herforder Familienunternehmen steht im Verdacht, über «etliche Jahre» Arbeitnehmer schwarz beschäftigt zu haben. In größerem Umfang sollen Sozialversicherungsbeiträge vorenthalten und veruntreut worden sein. Einer der Beschuldigten habe noch versucht, Unterlagen durch Schreddern zu vernichten. Mehr als 60 Zeugen wurden befragt. Festnahmen gab es nicht. Dafür einen unerwarteten Fund: In Herford stießen die Fahnder auf ein ganzes Waffenarsenal - mit Stichwaffen, Pistolen, einer Armbrust und Munition.

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