Rüstungsindustrie
Rheinmetall macht Schwäche im Autogeschäft wett

Düsseldorf (dpa) - Der Rheinmetall-Konzern hat zum Jahresbeginn das schwächelnde Geschäft mit der Autoindustrie mit starken Zuwächsen in der Rüstungssparte mehr als ausgleichen können. Der Umsatz auf Konzernebene kletterte um 6,6 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Dabei wuchs das Geschäft mit Waffensystemen und Munition um fast ein Viertel, während die Autozulieferung knapp 5 Prozent weniger erlöste. Unter dem Strich stand mit 33 Millionen Euro gut ein Fünftel mehr Gewinn.

Donnerstag, 09.05.2019, 08:48 Uhr aktualisiert: 09.05.2019, 09:02 Uhr
Das Logo von Rheinmetall an der Konzernzentrale.
Das Logo von Rheinmetall an der Konzernzentrale. Foto: Caroline Seidel

Angesichts des umfassenden Nachholbedarfs bei der Beschaffung der Streitkräfte sehe der Konzern in der Rüstungssparte weiterhin große Chancen, in Deutschland wie auch international, sagte Vorstandschef Armin Papperger. Die Prognosen für den Gesamtkonzern bestätigte das Management. Auch in der Autozuliefersparte könnte sich dank einer erwarteten Belebung in der zweiten Jahreshälfte noch ein leicht positiver Umsatzverlauf ergeben, hieß es.

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