Rudern
Deutsche Ruderer starten in die internationale Regattasaison

Duisburg (dpa) - Die deutsche Ruder-Elite startet in die internationale Regattasaison. Nach Abschluss interner Tests kommt es an diesem Wochenende bei der Wedau-Regatta in Duisburg zum ersten Kräftemessen mit zumeist europäischen Konkurrenten. Im Fokus steht das Rennen des Deutschland-Achters. Im DRV-Paradeboot sitzen vorerst die vier schnellsten Zweier der Kleinboot-Meisterschaften Mitte April in Köln. «Das ist eine erste Startformation. In welchen Besetzungen wir bei der Europameisterschaft in Luzern antreten, werden wir danach entscheiden», sagte Achter-Coach Uwe Bender.

Freitag, 10.05.2019, 13:06 Uhr aktualisiert: 10.05.2019, 13:12 Uhr

Im Vergleich zur Weltmeistercrew des Vorjahres sind mit Christopher Reinhardt (Dorsten) und Laurits Follert (Krefeld) zwei Neulinge dabei. «Sie sind zudem unsere Stärksten auf dem Ergometer. Damit wollen wir die PS-Leistung im Boot anheben», kommentierte Bender.

Auch die restlichen Ruderinnen und Ruderer verzichteten auf eine Teilnahme am zeitgleichen Weltcupauftakt in Plowdiw (Bulgarien). Stattdessen wollen sie in Duisburg die letzte Möglichkeit nutzen, sich für einen der Plätze in den Nationalmannschaftsbooten zu empfehlen. «Die internationale Wedau-Regatta dient für uns dazu, die Mittelboote zu testen und eine vorläufige Mannschaft zu bilden», kommentierte Bundestrainer Ralf Holtmeyer.

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