Energie
RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr

Essen (dpa) - Der Energiekonzern RWE hat auf dem angepeilten Weg zu einem der führenden Ökostrom-Produzenten deutlich mehr verdient und von einem überraschend guten Handelsgeschäft profitiert. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) sei im ersten Quartal auf 510 Millionen Euro gestiegen - nach 299 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte.

Mittwoch, 15.05.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 15.05.2019, 10:12 Uhr
Rauchgas steigt aus dem RWE-Braunkohlekraftwerk Niederaußem (Kreis Bergheim), in dem sich eine CO2 Rauchgaswaschanlage befindet, auf.
Rauchgas steigt aus dem RWE-Braunkohlekraftwerk Niederaußem (Kreis Bergheim), in dem sich eine CO2 Rauchgaswaschanlage befindet, auf. Foto: Oliver Berg

Das bessere Ergebnis sei vor allem durch ein starkes Handelsgeschäft erzielt worden. Im schwankungsanfälligen Energiehandel sei zwischen Januar und März ein operativer Gewinn von 255 Millionen Euro erzielt worden, nach einem leichten Verlust im Vorjahr. Etwas mehr verdient hat RWE auch mit Braunkohle- und Kernkraftwerken - vor allem dank höherer Großhandelspreise. Die Jahresprognose sowie den Dividendenausblick bestätigte RWE. Für 2019 erwartet der Energiekonzern dabei bestenfalls ein stabiles Ergebnis.

Die Zahlen beziehen sich auf die Bereiche Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel - ohne die Tochter Innogy, die derzeit von Eon übernommen wird. Bei der Umsetzung der Transaktion mit Eon sieht sich RWE weiter «voll im Zeitplan».

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