Politik
Nach Debatte im Stadtrat: Köln will NRW-Tag 2020 ausrichten

Köln (dpa/lnw) - Die Stadt Köln will trotz Kritik an den Kosten im kommenden Jahr den sogenannten NRW-Tag ausrichten. Nach einer ausführlichen Debatte hat der Stadtrat am Dienstagabend beschlossen, eine offizielle Bewerbung einzureichen. Vorher hatte es Streit gegeben, weil das Landesfest die Kölner Stadtkasse mit bis zu 800 000 Euro belasten könnte. Man wolle allerdings noch einmal mit der Landesregierung über das Konzept sprechen und nach Sponsoren suchen, um die Kosten zu senken, sagte ein Sprecher der Stadt am Mittwoch. Stattfinden soll der NRW-Tag - der ungeachtet seines Namens tatsächlich drei Tage andauern soll - laut Mitteilung der Stadt Köln im August oder September 2020.

Mittwoch, 22.05.2019, 11:17 Uhr aktualisiert: 22.05.2019, 11:32 Uhr
Fahrgastschiffe liegen in Köln vor dem Rheinpanorama mit dem Hauptbahnhof, dem Dom, der Kirche Groß St. Martin (M) und dem Rathausturm (l).
Fahrgastschiffe liegen in Köln vor dem Rheinpanorama mit dem Hauptbahnhof, dem Dom, der Kirche Groß St. Martin (M) und dem Rathausturm (l). Foto: Oliver Berg

Die Stadt plant nach eigenen Angaben, «zentrale Plätze der Kölner Innenstadt mit verschiedenen Veranstaltungen» zu bespielen. Landesministerien, Vereine, Initiativen und andere Kommunen sollen sich demnach an drei Veranstaltungstagen präsentieren: «Ergänzt werden soll das Konzept durch ein abwechslungsreiches Kultur- und Unterhaltungsprogramm sowie Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche.»

Köln will sich in den kommenden Tagen nun auch offiziell bewerben. «Viel Zeit bleibt uns ja nicht mehr, um das auf die Beine zu stellen», sagte der Stadtsprecher. Die Entscheidung trifft das Kabinett. Nach Medienberichten soll die Landesregierung aber aktiv auf Köln zugegangen sein. Der NRW-Tag erinnert an die Gründung Nordrhein-Westfalens am 23. August 1946. Der letzte NRW-Tag fand 2018 in Essen statt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6631185?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Stadt will bald Pläne für neue Gesamtschule vorlegen
Die jetzige, nur spärlich frequentierte Sekundarschule im ehemaligen Schulzentrum Roxel, wäre aus Sicht der münsterischen Schulpolitik ein idealer Standort für eine Gesamtschule. Die Gemeinde Havixbeck sieht das anders.
Nachrichten-Ticker