Unfälle
Mönchengladbacher fährt Radler um: Mann war Zufallsopfer

Delmenhorst/Mönchengladbach (dpa/lnw) - Der von einem Mönchengladbacher Autofahrer in Niedersachsen gerammte Radfahrer war ein Zufallsopfer. Der Autofahrer wollte mit der Attacke vom Dienstagmittag in der Nähe von Delmenhorst erreichen, dass er im Gefängnis untergebracht wird - er gab an, obdachlos zu sein, sagte der Delmenhorster Polizeisprecher Albert Seegers am Donnerstag.

Donnerstag, 13.06.2019, 13:14 Uhr aktualisiert: 13.06.2019, 13:22 Uhr
Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet.
Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: Patrick Pleul

Der 62-Jährige Mönchengladbacher sitze nach der Attacke vom Dienstagmittag nun in Untersuchungshaft. Ihm wird von der Staatsanwaltschaft Oldenburg versuchter Mord vorgeworfen. Das Unfallopfer war schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen worden. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht. Dem Opfer gehe es aber weiter schlecht, so die Polizei am Donnerstag.

Aufgrund der Spuren am Unfallort hatte die Polizei bereits vermutet, dass der Autofahrer den 48 Jahre alten Radler absichtlich umgefahren habe. Der mutmaßliche Täter selbst war leicht verletzt worden. Bei der Vernehmung gab der Mann dann laut Polizei zu, dass er eine Unterbringung in einer Justizvollzugsanstalt erreichen wollte.

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