Extremismus
NRW-Verfassungsschutz warnt vor Muslimbrüdern

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Leiter des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, warnt vor einem wachsenden Einfluss der extremistischen Muslimbruderschaft. «Möglicherweise geht von den Muslimbrüdern langfristig eine größere Gefahr für die Demokratie aus, als von Salafisten. Sie sind pragmatischer als Salafisten, aber eindeutig verfassungsfeindlich», sagte Freier der «Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung» («NRZ», Donnerstag). Die Muslimbrüder gäben sich nach außen gemäßigt, «um Abwehrreflexe zu minimieren».

Mittwoch, 26.06.2019, 17:41 Uhr aktualisiert: 26.06.2019, 17:52 Uhr
Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes in Nordrhein-Westfalen.
Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes in Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini

«In engeren Führungszirkeln wird aber offen über die eigentlichen Ziele gesprochen. Sie wollen einen Staat, der von islamischen Werten und der Scharia geprägt ist. Das ist demokratiefeindlich», betonte der Verfassungsschützer. «Das Problem ist, dass sie in Deutschland etabliert und gesellschaftlich gut vernetzt sind», so Freier weiter.

In NRW werden dem Zeitungsbericht zufolge 14 Moscheegemeinden der Muslimbruderschaft und ihrer Dachorganisation, der Deutschen Muslimischen Gemeinschaft (DMG), zugerechnet. In mindestens drei dieser Gemeinden soll es nach «NRZ»-Informationen Überschneidungen zur salafistischen Szene geben.

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